Dieser Beitrag beschreibt einen erfundenen, aber typischen Auftrag. Die Firma gibt es nicht, der Ablauf entspricht der Arbeitsweise der Eywora AI Crew.
Die Ausgangslage
Ein Maschinenbauer betreibt seine Unternehmenswebsite auf TYPO3 12 LTS, aufgesetzt von einer Agentur vor drei Jahren, mit einem eigenen Site-Package und rund fünfzehn Extensions. In zwei Wochen beginnt die wichtigste Messe des Jahres. Das Marketing braucht eine Landingpage mit Programm, Kontaktformular und Terminbuchung, auf Deutsch und Englisch. Beim Blick ins Backend fällt außerdem auf, dass acht Extensions seit Monaten Updates anbieten, darunter die für Formulare und für die Bildverarbeitung. Der Auftrag an die AI Crew fasst beides zusammen.
Schritt 1: Reihenfolge festlegen
Der KI-Teamleiter schlägt vor, die Updates zuerst zu machen, dann die Landingpage, damit die neue Seite gleich auf dem aktualisierten Stand gebaut und getestet wird. Er schlägt außerdem vor, den Wechsel auf TYPO3 13 LTS nicht in diesen Auftrag zu nehmen. Ein Sprung auf eine neue Hauptversion betrifft Site-Package, Extensions und Templates zugleich und gehört in ein eigenes Projekt, das signundsinn prüft und auf Wunsch zum Festpreis übernimmt. Der Betreiber stimmt beidem zu.
Schritt 2: Extension-Updates an der Kopie
Die Website wird per Composer verwaltet, so wie es für TYPO3 12 der Standard ist. An der Kopie aktualisiert der Agent für Schnittstellen und Systeme die acht Extensions und liest dabei die Changelogs: Zwei Updates enthalten Sicherheitskorrekturen, eines ändert die Konfiguration der Formular-Extension. Diese Änderung wird im Site-Package nachgezogen, nicht in der Extension selbst, damit das nächste Update sie nicht überschreibt. Die automatischen Tests rufen danach alle Seiten der Website auf, schicken ein Testformular ab und vergleichen die wichtigsten Seiten vor und nach dem Update auf sichtbare Unterschiede.
Schritt 3: Die Landingpage
Die Seite entsteht aus den Inhaltselementen, die das Site-Package schon mitbringt: Hero, Textspalten, Programmtabelle, Formular, Buttons. Es wird nichts fest in Templates geschrieben, damit das Marketing die Seite nach der Messe selbst anpassen oder für die nächste wiederverwenden kann. Der Agent für Inhalte schreibt aus den Stichpunkten des Marketings einen Textentwurf, der Übersetzungs-Agent liefert die englische Fassung. Beides ist ein Entwurf, kein fertiger Text: Das Marketing liest gegen und ändert in der Vorschau, was ihm nicht gefällt. Die Terminbuchung wird mit dem Kalenderwerkzeug verknüpft, das das Unternehmen schon nutzt. Die Designerin prüft die Seite auf Smartphone und Desktop, der Agent für Sicherheit und Datenschutz prüft das Formular und die Einbindung des Kalenders.
Schritt 4: Vorschau, Freigabe, Livegang
Das Marketing bekommt die Vorschau der Kopie, korrigiert Texte und die Reihenfolge im Programm und gibt nach zwei Runden frei. Am Donnerstag legt der Release-Manager ein Backup an, spielt Updates und Landingpage ein und prüft die Seite im Live-System. Vom Auftrag bis zum Livegang vergehen in diesem Szenario sechs Werktage, mit ausreichend Puffer zur Messe. Sollte eine der aktualisierten Extensions im Live-Betrieb Probleme machen, setzt das signundsinn-Team das Update zurück, die Landingpage bleibt davon unberührt, weil beides getrennt versioniert ist.
Was dieses Beispiel zeigt
Aufgaben, die liegen bleiben, weil sie einzeln zu klein für ein Agenturangebot sind, lassen sich bündeln und in einem Zug erledigen, ohne dass die Website dabei ein Risiko eingeht. Und ein gutes Entwicklungsteam sagt auch, was es nicht in den Auftrag nimmt. Welche TYPO3-Versionen unterstützt werden, steht in der Systemliste; wie Kopie, Freigabe und Rollback zusammenspielen, im Beitrag Kopie, Freigabe, Backup, Rollback.
Quellen
- TYPO3 Association – TYPO3 Dokumentation (Composer-Installation, Site-Packages, Extensions) – https://docs.typo3.org/
- Eywora, FAQ zur AI Crew: Was kann die AI Crew nicht, kann sie Updates durchführen – https://www.eywora.com/faq/ai-crew/




